Basische Ernährung - Den Körper entsäuern

Es gibt unzählige verschiedene Ernährungsformen und jede hat ihre Vor- und Nachteile – so auch die basische Ernährung. Worum es dabei geht, worauf zu achten ist und alle weiteren Informationen findet ihr hier.

Was ist die basische Ernährung?
Bei der basischen Ernährung wird der Körper mit leicht aufnehmbaren Mineralstoffen versorgt, die er benötigt, um in ein gesundes Gleichgewicht zu kommen. Dabei bleibt der Organismus von allen sauren Stoffwechselrückständen, die bei der üblichen Ernährungsweise entstehen, verschont.

Ziel hierbei ist es den Säure-Basen-Haushalt zu harmonisieren, sodass in allen Bereichen ein richtiger und vor allem gesunder pH-Wert entsteht. Es werden also nur basische Lebensmittel konsumiert und säurebildende vollständig gemieden, wodurch eine Übersäuerung vermieden werden soll.

Im gleichen Zug sorgt die basische Ernährung dafür, dass sich zum Beispiel die Magensäureproduktion im Magen einpendelt und ausgeglichen ist sowie, dass sich im Dickdarm Bakterien ansiedeln können, die für eine normale Verdauung notwendig sind.


Der pH-Wert…

Der pH-Wert gibt an wie basisch oder sauer etwas ist, wobei die Skale hierbei von 1 bis 14 reicht. Werte unter 7 zählen zu sauer, Werte über 7 sind basische und Werte mit genau 7 zählen als neutral. Bei einer Übersäuerung bedeutet das nicht zwangsläufig, dass der komplette Körper übersäuert ist, vielmehr sind Bereiche, die sonst basisch sind, in ihrem pH-Wert verändert. So ist beispielsweise der pH-Wert im Blut, in der Lymphe, Gallenflüssigkeit oder im Bindegewebe immer basisch. Der Magen hingegen sollte ein saures Milieu aufweisen.


…und die Folgen einer Übersäuerung

Eine Übersäuerung des Körpers kann ebenfalls zu Mineralstoffmangel führen. Ist der Organismus damit beschäftigt seine vorhandenen Ressourcen an Mineralstoffen zu verwenden, um die säurebildenden Lebensmittel auszugleichen, kann es langfristig zu einem Mangel von z.B. Magnesium, Kalzium, etc. führen.

Der Körper muss also seine Depots plündern, sodass ein Risiko verschiedener Schäden wie z.B. Haarausfall, Krampfadern, Karies, Osteoporose, Bandscheibenleiden, etc. entstehen kann.
Bei einer Übersäuerung lagert der Körper möglichst viele Fettzellen an, da sich diese hervorragend eignen, um die Säuren bzw. Schlacken einzulagern und lebenswichtige Organe dadurch zu schützen.

So kann es sein, dass man durch eine Übersäuerung des Körpers zunimmt, Blutgefäße verstopfen, Gelenke blockieren oder es begünstigt Altersflecken sowie Cellulite.

Auch das Immunsystem leidet unter einer Übersäuerung, daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn man öfter unter Erkältungen, Hautausschlägen, Kopfschmerzen, Blähungen, Müdigkeit, übermäßigem Appetit oder Blutzuckerschwankungen leidet.


Als basisch definierte Lebensmittel

Basische Lebensmittel sind nicht zwangsläufig alle gesund, denn auch Eis, Nuss-Nugat-Creme oder Marmelade können vom Verständnis her basisch sein.
Sie verfügen über einen hohen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Magnesium oder Eisen.

Die Lebensmittel sind arm an säurebildenden Aminosäuren, regen die körpereigene Basenbildung an und verschlacken nicht. (keine sauren Stoffwechselrückstände)
Eine Liste der basischen Lebensmittel findet ihr hier: Zur Liste

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