Endlich besser schlafen - 8 Tipps für eine erholsamere Nacht

Wir alle wissen, dass ausreichend Schlaf sehr wichtig für den Körper ist, das ist oft leichter gesagt als getan. Viele Faktoren hindern uns an der Nachtruhe. Mit simplen Tricks könnt ihr euren Körper beim Einschlafen unterstützen.

Ausreichend Schlaf ist sehr wichtig für den Körper – mindestens 6 - 8 Stunden Schlaf pro Nacht sollten wir uns dafür einrichten. Das ist oft leichter gesagt als getan. Stress, innere Unruhe und andere, unerklärliche Gründe lassen uns in der Nacht nicht zur Ruhe kommen. Es gibt einige simple Tipps, die dabei helfen können einen besseren Schlaf hervorrufen:


1. Die richtige Temperatur macht’s

Angenehm kühle 16 bis 18 Grad Celsius gelten als ideale Schlaftemperatur – ihr solltet allerdings nicht frieren! Wer leicht fröstelt, sollte sein Schlafzimmer auf angenehme 20 Grad temperieren. Achtung: Temperaturen unter 16 Grad sollten unbedingt vermieden werden, denn hier wird die Schimmelbildung gefördert! Wichtiger als kühle Luft ist aber vor allem ausreichend Sauerstoff! Tipp: abends vor dem Schlafen gehen 20 Minuten Stoßlüften. So steht deinem ausreichend gekühlten und belüfteten Schlafzimmer nichts mehr im Wege.


2. Dem Alltag entfliehen
Manchmal gar nicht so einfach! Der Arbeitstag war stressig, wir haben wieder Überstunden gemacht und die Arbeit für den nächsten Tag wird auch nicht weniger. Klar, dass wir uns hier auch vor dem Zubettgehen noch Gedanken machen und unbedingt einschlafen möchten, um fit für den nächsten Tag zu sein. Doch der Einschlaf-Prozess lässt sich leider nicht erzwingen. Konzentriere dich stattdessen abends voll und ganz auf verschiedene Entspannungsmöglichkeiten, die dir helfen locker zu werden. Ein Beruhigungsbad oder eine warme Dusche, dein Lieblingsbuch, ein paar Kerzen oder entspannende Musik können dir zum Beispiel beim Abschalten behilflich sein.


3. Das Abendessen

Es empfiehlt sich nicht mit vollem Magen ins Bett zu gehen. Mindestens zwei Stunden, bei schwereren Mahlzeiten sogar 4 Stunden, sollten zwischen der letzten Mahlzeit und der Nachtruhe liegen. Magen und Darm sind anderenfalls noch zu sehr mit der Verdauung beschäftigt und wir können nicht schlafen. Wenn du sehr spät nach Hause kommst, solltest du kleinere und leicht verdauliche Mahlzeiten zu dir nehmen.


4. Trink dich schläfrig
Vermeide nach 16 Uhr koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee, Cola, Schwarztee oder Grünen Tee. Diese Getränke stimulieren unseren Organismus oft noch stundenlang!

Übermäßiger Alkoholkonsum sollte bestenfalls vermieden werden. Ein Gläschen Rotwein, oder ein Bier sollen uns alle besser einschlafen lassen und beruhigend wirken. Wenn es allerdings mehr als zwei Gläser werden, führt das vom Körper ausgeschüttete Stresshormon „Cortisol“ häufig zu Wachzuständen in der Nacht.

Schlaffördernde Getränke, wie beispielsweise Kräutertees mit Hopfen, Melisse oder Baldrian beruhigen uns und machen uns schläfrig. Der Klassiker: Eine heiße Milch mit Honig vor dem Schlafengehen bewirkt oft Wunder! Das Tryptophan aus der Milch verwandelt sich im Gehirn in Serotonin. Die Glukose im Honig sorgt für den raschen Transport des Eiweißbausteins ins Gehirn. Effekt: Schläfrigkeit und Entspannung!


5. Bewegung
Unser Körper braucht Bewegung! Ideal ist ein kleiner Spaziergang am Abend zum Runterkommen. Regelmäßiger, moderater Sport hilft ebenfalls für einen besseren Schlaf. Was du nicht tun solltest: Absolviere dein straffes Sportprogramm nicht kurz vorm Schlafengehen. Die Anstrengung „pusht“ dich erstmal und stimuliert dein sympathisches Nervensystem. Erst einige Stunden später setzt die Müdigkeit ein.


6. Licht meiden
Bildschirme, Lampen und oft auch Steckdosen oder Akku-Lichter stören unseren Schlaf und bringen die innere Uhr aus dem Takt. Wer unruhig schläft, sollte unmittelbar vor dem Schlafengehen das Fernsehen meiden, ebenfalls sollten nächtliche „Surf-Sessions“ auf dem Smartphone vermieden werden. Das Anschalten des Lichts bei einer „Aufwach-Attacke“ ist ebenfalls nicht förderlich für den weiteren Einschlafprozess.


7. Handy aus!
Schalte 60 Minuten vor dem Schlafengehen alle elektronischen Geräte ab! Dazu zählen: Fernseher, Laptop, Tablet – und JA auch das Handy. Helles Licht im Schlafzimmer ist eines der größten Störfaktoren unseres Schlafes. Gönne deinem Organismus eine Pause von dem ständigen Erreichbar sein und genieße die Ruhe!


8. Essen im Bett? Lieber nicht!
Im Bett Frühstücken oder Fernsehen? Macht jeder gerne und hat auch jeder schon gemacht! Besonders empfehlenswert für unseren erholsamen Schlaf ist das leider nicht. Dein Gehirn verbindet dein Schlafgemach mit Wach-Aktivitäten und stellt sich somit nicht auf die Bettruhe ein.


Diese Hilfen fördern unsere nächtliche Ruhe und helfen uns besser zu schlafen. Bei akuten Schlafproblemen ist es manchmal auch sinnvoll, zusätzlich zu weiteren Hilfsmitteln zu greifen: Naturmittel wie Johanniskraut, Baldrian oder Melisse sind bekannt dafür einen bessern Schlaf zu fördern. Wende dich hierzu am besten an deinen Arzt oder Apotheker.

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