Teesorten und ihre Wirkung

Gesundheitsfördernd, leistungssteigernd - wir haben uns für euch über einige Klassiker informiert. Hier erfahrt ihr mehr über die verschiedenen Sorten, ihre Wirkung, Ziehzeit und Zubereitung.

Früchtetee
Er ist ein bekannter Klassiker und gerade bei Kindern aufgrund seines süßlichen Geschmackes sehr beliebt. Genau genommen zählt der Früchtetee aber zu den teeähnlichen Erzeugnissen, da er nicht aus klassischen Teeblättern besteht. Je nach eingesetzter Pflanzenart kann der Früchtetee fruchtig, blumig, lieblich, würzig oder fein-herb sein. Bei kommerziellen Mischungen werden oftmals, zum Verstärken des Geschmacks, Aromen oder Vitamine hinzugefügt. Einige der beliebtesten Zutaten sind Äpfel, Brombeeren, Hagebutte, Himbeeren bzw. Beeren generell, er lässt sich jedoch aus ziemlich allen Früchten herstellen.

Wirkung: Da der Früchtetee nicht aus Teeblättern gewonnen ist, enthält er auch kein Koffein wie beispielsweise der Schwarztee. Durch die getrockneten Früchte enthält er dafür allerdings viele wichtige Inhaltsstoffen wie z.B. Vitamine in konzentrierter Form. Hierbei sollte man unbedingt darauf achten, wie der Früchtetee verarbeitet wurde. Der Genuss von ökologisch angebauten Tee, sprich ohne Einsatz von Pestiziden, ist daher eher zu empfehlen.

Ziehzeit & Zubereitung: Die Zubereitung erfolgt, wie bei ziemlichen allen Teesorten, mit kochend heißem Wasser. Damit die Früchte ihre gesunden Bestandteile und natürlichen Aromen besonders gut entfalten können, sollte man ihn mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Hier spielt natürlich der individuelle Geschmack ebenfalls eine Rolle. Prinzipiell gesagt: Je länger die Ziehzeit, umso intensiver der Geschmack.


Schwarzer Tee
Der Schwarz Tee ist ebenfalls ein absoluter Klassiker und gerade aufgrund seines Koffeingehalts ein perfekter Ersatz für den Kaffee am Morgen. Weit verbreitete Sorten sind hier der Earl Grey aus China, Assam und Darjeeling aus Indien oder der Ceylon aus Sri Lanka. Je nach Herkunftsland, Klimazone, Höhenlage, Bodenverhältnisse, etc. können hier ganz unterschiedliche Qualitäten und Sorten des Schwarz-Tees gewonnen werden.

Wirkung: Durch die Oxidation während des Herstellungsprozesses wird dem Schwarz Tee der positive Einfluss auf die Gesundheit nachgesagt, wie z.B. die Senkung des Cholesterinspiegels sowie ihre starke antibakterielle Wirkung.

Ziehzeit & Zubereitung: Der Schwarze Tee wird ebenfalls mit kochendem Wasser ausgegossen und zieht anschließend je nach Sorte zwischen 3 und 5 Minuten.


Grüner Tee
Der Grüne Tee hat seinen Ursprung im Asiatischen Raum, vor allem in China und Japan und zählt zu einer der beliebtesten Teesorten. Oft wird er mit anderen Komponenten vermischt, wie zum Beispiel Ingwer, Orange, Zitrone oder Vanille. Der Grüne Tee ist besonders bekannt für seinen Koffeingehalt, welcher je nach Sorte stark variieren kann.

Wirkung: Dem Grünen Tee werden besonders viele gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. So regt er zum Beispiel den Stoffwechsel an, steigert die Leistung (Sport und denken) und soll förderlich bei der Reduktion des Gewichts sein.

Ziehzeit & Zubereitung: Es gibt kaum einen Tee, der in seiner Zubereitung und Ziehzeit so variabel ist wie der Grüne Tee. Hierbei kommt es ganz auf die Sorte an. Viele Teesorten werden als ganze Blätter, zermahlen oder wie der Matcha zum Beispiel in Form von Pulver mit heißem Wasser aufgegossen.

Mehr zum Grünen Tee / Matcha findet ihr hier.


Pfefferminztee
Der Pfefferminztee ist, wie der Name schon sagt, ein Heiß Getränk aus Blättern der beliebten Heil-und Gewürzpflanze Pfefferminze aus der Gattung der Minzen. Durch eine wohl eher zufällige Kreuzung verschiedener Minzen unterscheidet sie sich vor allem durch den hohen Menthol Gehalt und den eher schärferen Geschmack. Daher auch der Name Pfefferminze.

Wirkung: Dem Pfefferminztee wird besonders bei Kopfschmerzen und Migräne eine heilende Wirkung nachgesagt, denn die ätherischen Öle wirken entkrampfend und befreiend. Auch bei Blähungen, Übelkeit, Bauschmerzen und nach dem Essen von fettigen Essen soll er eine beruhigende Wirkung haben und bei der Verdauung helfen. Bei Sodbrennen sollte man hierbei allerdings eher vorsichtig sein, da er diese sogar eher verstärken könnte.

Ziehzeit & Zubereitung: Wie alle anderen Sorten wird auch der Pfefferminztee mit kochend heißem Wasser aufgegossen und anschließend sollte man ihn etwa 10 Minuten ziehen lassen. Wird der Tee mit frischen Blättern aufgegossen, ist es zu empfehlen diese nach der Ziehzeit zu entfernen, da er sonst einen Bitterstoff in das Teewasser abgibt.

Tipp: Auch im Sommer ist er ein schnell zubereitetes und erfrischendes Getränk. Einfach ein paar Eiswürfel hinzugeben, nach Belieben etwas Zitrone oder Orange und fertig ist der selbstgemachte Eistee.

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