Ernährung • 28 Oktober 2017

Öle und ihre Verwendung

Die Vielfalt der Speiseöle in den Supermarkt-Regalen ist riesig. Doch jedes Öl hat so seine Eigenheiten und verschiedene Vorteile für euch und eure Kinder. Welche das sind und wofür ihr welches Öl verwenden könnt, erfahrt ihr hier.

Eine der wohl ältesten Ölquellen sind die Früchte des Olivenbaums, der schon in Bibelzeiten als Ölbaum bezeichnet wurde. Doch ölhaltige Samen, Kerne oder Früchte findet man auch in einer Vielzahl anderer Pflanzen, deren Öle man heute in den Regalen unserer Supermärkte findet. Vom klassischen Sonnenblumenöl bis hin zu ausgefalleneren Sorten wie dem Traubenkernöl, bietet die Welt der Öle eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Doch welches Öl kann zu welchem Zweck verwendet werden? Und welches Öl ist das gesündeste? YaYa hat sich die bunte Vielfalt der Öle etwas näher angesehen und die Top 5 ausgesucht:

Olivenöl

Olivenöl ist reich an Vitamin A und E, sowie Mineralstoffen wie Kalzium, Magnesium und Phosphor und besitzt kaltgepresst einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren (ca. 70 %). Das Öl kann außerdem das Risiko von Herzerkrankungen senken und helfen Bluthochdruck und Übergewicht vorzubeugen.
Verwendung: Olivenöl sollte nur bedingt zum Braten oder Kochen verwendet werden, da die gesunden Inhaltsstoffe ab ca. 180 Grad Celsius zerstört werden können. Daher besser für gesunde Salate für euch und eure Kleinen verwenden. Außerdem ist das Öl in den leckeren YaYaBeans® zu finden.

Rapsöl

Rapsöl ist gerade in Deutschland eines der beliebtesten Öle zum Braten und Kochen und wird gerne als Olivenöl des Nordens bezeichnet. Wie auch viele andere Öle ist Rapsöl ein Vitamin E-Lieferant. Das Verhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren im Rapsöl ist besonders günstig und sorgt unter anderem dafür, dass das Öl den Cholesterinspiegel senken und auch langfristig regulieren kann. Ebenfalls wirkt es sich positiv auf die Entwicklung von Babys aus.
Verwendung: Rapsöl ist hitzebeständiger als andere Öle, so gut wie geschmacksneutral und eignet sich daher besonders gut zum Kochen und Backen.

Traubenkernöl

Dieses Öl enthält eine Vielzahl wertvoller Vitamine, die für den menschlichen Organismus wichtig sind. Der hohe Anteil an essentiellen Fettsäuren (90 % ungesättigte Fettsäuren, allen voran die Linolsäure) machen das Öl besonders wertvoll. Für einen Liter Öl benötigt man allerdings ca. 2 Tonnen Trauben (40 kg Traubenkerne), daher ist das Öl eines der teureren Öle im Supermarkt-Regal. 
Verwendung: Traubenkernöl kann sehr hoch erhitzt werden (Rauchpunkt liegt bei ca. 210 Grad Celsius) und somit ohne Probleme zum Braten verwendet werden. Durch seinen nussigen Geschmack passt das Öl auch wunderbar zu Saucen, Salatdressings oder Käse.

Leinöl

Von allen Pflanzenölen weist Leinöl die höchste Konzentration an Omega-3-Fettsäuren auf. Der hohe Gehalt der Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure wirkt sich besonders vorteilhaft auf unsere Gesundheit aus und kann Entzündungen hemmen, die Blutgerinnung fördern und Blutgefäße erweitern.
Verwendung: Leinöl sollte nur roh verzehrt werden, da sonst die Vitamine und Nährstoffe zerstört werden können. In Salaten und Dips ist das Öl ein leckerer Geschmacksträger.

Kokosöl

Den Abschluss macht das Kokosöl: Es kann nicht nur zum Verzehr in der Küche verwendet werden, sondern auch als Kosmetikprodukt. Mittelkettige Fettsäuren wie die Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure wirken antibakteriell, was dazu führt, dass das Öl sowohl innerlich als auch äußerlich gegen verschiedene Krankheiten, wie Herpes oder Pilzinfektionen angewendet werden kann. Besonders für Kinder ist das Öl sehr gesund, da es die Abwehrkräfte stärkt und Schutz gegen Viren und Bakterien bietet.

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