Bewegung • 23 Mai 2018

Mit der Slackline zu einem guten Gleichgewichtsgefühl

Slacklinen gibt es bereits seit über 30 Jahren. Seine Ursprünge hat diese Sportart in den USA und hat sich in Deutschland als Trendsportart etabliert. Bei schönem Wetter in einem Park oder an einem See, steht dem Spaß nichts mehr im Weg.

Was ist Slacklinen?

Seinen Ursprung hatte Slacklinen vor mehr als 30 Jaren in den USA. Große Bekanntheit erlangte es in Deutschland jedoch erst Ende der 00-Jahre, gilt seitdem aber als Trendsportart. Inzwischen sieht man in den warmen Monaten in Parks oder an Seen regelmäßig Leute, die ein breites Seil zwischen zwei Bäumen spannen und darauf balancieren. Slacklinen ist also im Grunde eine relativ einfache Geschichte, die Kinder genauso gut wie Erwachsene machen können. Die einzigen Dinge, die man dafür braucht sind eine Slackline, die jedes gut sortierte Sportgeschäft hat und zwei Befestigungspunkte. Dazu noch schönes Wetter und los geht´s.

Slacklinen als gesundheitsfördernder Sport

Der schöne Nebeneffekt beim Slacklinen ist, dass es nicht nur großen Spaß bereitet, sondern auch gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Wer die Sportart betreibt, verbessert seine Koordination, die Konzentration, das Reaktionsvermögen, den Gleichgewichtssinn und zudem auch die Sensomotorik.

Balancieren mit der ganzen Familie, wann und wo man will

Wenn man einmal im Slackline-Fieber ist, kommt man davon nicht mehr los. Das Schöne daran ist, dass es ein Sport für alle Altersklassen ist und sich somit sehr gut als gemeinsames Familien-Hobby eignet. Die Eltern können Stützen für die Kinder sein oder auch anders herum und man entwickelt sich durch gegenseitige Unterstützung weiter. Zudem kann die Slackline in jeden Urlaub und zu jedem Ausflug mitgenommen werden und dient dabei zur garantierten Unterhaltung.

Aller Anfang ist schwer – aber es lohnt sich

Anfänger sind gut beraten, zuerst einmal das Stehen auf der Slackline zu üben, bevor man gleich die ganze Länge des Seils in Angriff nimmt. Außerdem ist es wichtig, dass man am Anfang lernt an jeder Stelle auf die Slackline zu steigen und dann auch das Gleichgewicht zu halten. Da man anfangs sicher das eine oder andere Mal nicht auf dem Seil stehen bleiben wird, sollte man auf eine niedrige Spannhöhe und einen weichen Untergrund (wie z.B. Rasen) achten.
Wenn man dann seine ersten Schritte wagt, empfiehlt es sich z.B. den Baum vor sich mit den Augen zu fixieren und NICHT nach unten auf die Füße zu schauen. Auf dem Seil muss jeder dann seine optimale Stellung selbst herausfinden. Manch einer lehnt sich ganz leicht zurück, manch einer geht etwas in die Hocke.
Und wie bei fast allen Dingen, ist auch noch kein Slackline-Meister vom Himmel gefallen. Aber vor allem am Anfang wird man sehr schnell Fortschritte erleben können und wer dranbleibt, kann schon bald die Parkbesucher mit Drehungen um die eigene Achse oder sogar Sprüngen auf der Slackline begeistern.

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