Gesundheit • 14 Juni 2018

Heuschnupfen – Welche Tipps helfen?

Alle Jahre wieder beginnt im Frühjahr für viele die Heuschnupfen-Zeit. Juckende Augen, Niesen, laufende Nase – lästige Symptome, die den Alltag beeinträchtigen und auf die ihr und eure Kinder lieber verzichten möchtet. Was gegen Heuschnupfen helfen kann und inwieweit Ernährung dabei eine Rolle spielt, verrät euch YaYa hier.

Heuschnupfen und nun?

Wenn Heuschnupfen das erste Mal auftritt sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Gefahr zu vermeiden, dass im weiteren Verlauf auch die Bronchien angegriffen werden.

Kontakt mit Pollen meiden

Die beste Maßnahme gegen Heuschnupfen ist, sich von seinen Auslösern fernzuhalten. Sie ganz zu meiden ist vor allem für Kinder fast unmöglich, aber zu einer starken Pollenflugzeit können kleine Tricks für unterwegs und zuhause helfen, weniger mit Pollen in Kontakt zu kommen und damit die Symptome zu lindern.

Tipps für unterwegs

Bei starkem Pollenflug sollte man sich weniger im Freien aufhalten und anstrengenden Outdoor-Sport vermeiden, da mehr Pollen in die Atemwege gelangen, wenn man kräftiger einatmet. Solltet ihr doch draußen unterwegs sein, kann eine Brille oder Sonnenbrille helfen die Pollen von den Augen fernzuhalten.
Um sich beim Autofahren vor Pollen zu schützen, sollten die Fenster geschlossen und die Lüftung ausgeschaltet bleiben, damit keine Pollen ins Wageninnere geraten.
Familienausflüge oder Urlaube sollten während der Pollenzeit an Seen oder ins Hochgebirge (ab 1500 Meter) gemacht werden.

Tipps für zuhause

Damit möglichst wenig Pollen in euer Zuhause gelangen, solltet ihr nur zu bestimmten Uhrzeiten lüften. Wohnt ihr in der Stadt, ist die Zeit von 6 bis 8 Uhr morgens dafür am besten geeignet. In ländlicheren Gegenden ist es dagegen abends zwischen 19 und 24 Uhr besser, da dort besonders in den Morgenstunden ein starker Pollenflug herrscht. Zudem bietet es sich an Pollenschutzgitter an den Fenstern anzubringen.
Während der Pollenzeit sollte man seine Teppiche etwas öfter saugen und glatte Flächen regelmäßig mit einem feuchten Tuch abwischen, um dort Pollenablagerungen zu verhindern. 
Pollen setzen sich gerne auf Kleidung ab, weshalb man für einen besseren Schlaf die getragene Kleidung besser nicht im Schlafzimmer ablegen sollte. Auch lässt man die Wäsche besser nicht im Freien trocknen, da sich auch hier Pollen an der Kleidung anheften. Nicht nur auf der Kleidung, sondern auch in den Haaren sammeln sich viele Pollen. Es empfiehlt sich daher, die Haare jeden Abend vor dem Schlafengehen zu waschen, damit die Pollen nachts nicht Nase und Augen reizen.
Auch wenn es etwas unangenehm ist, ist die tägliche Verwendung einer Nasendusche sehr empfehlenswert. Auch Kinder können das problemlos machen und somit ihre Nasenschleimhäute von Allergenen befreien.

Ernährung bei Heuschnupfen

Auch durch Ernährung lassen sich die Symptome von Heuschnupfen lindern bzw. diesem vorbeugen. Da beim Heuschnupfen als Abwehrreaktion besonders viel symptomauslösendes Histamin im Körper freigesetzt wird, sollte eine histaminarme Nahrung gewählt werden. Vitamin C, Vitamin B6, Zink und Magnesium sind unter anderem hilfreich, Histamin im Körper abzubauen oder seine Ausschüttung zu verhindern. Frische, vitaminreiche Lebensmittel, wie Obst und Gemüse, sind dabei besonders zur Linderung der Symptome geeignet.
Vermieden werden sollten dagegen tierische Produkte, wie Fleisch oder Milchprodukte, da sie einen hohen Histaminanteil haben bzw. Histamin freisetzen. Auch bestehen bei vielen Heuschnupfenleidenden Kreuzallergien zu bestimmten Lebensmitteln. Oft sind dies Allergien gegen Nüsse oder diverse Obstsorten. Somit gilt auch bei diesen Nahrungsmitteln, vorsichtig zu sein und ihre Verträglichkeit zu prüfen.
 

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